Er hat den Friedensnobelpreis bekommen und steht jetzt gehörig unter Druck. Zumindest aber in der Pflicht seine Versprechungen, die Welt ein Stück besser zu machen, auch in die Tat umzusetzen. Von Anhängern als großer Sympathieträger geehrt spaltet Obama nicht zuletzt durch die
umstrittene Entscheidung des Nobelpreiskomitees das Land wenn nicht
sogar die ganze Welt.
Obwohl ich nicht unbedingt an alles glaube was Nostradamus gesagt hat,
mache ich mir Gedanken über folgenden Satz, den der bekannte Astrologe
über den jetzigen US-Präsident geschrieben hat: „Der geringere Teil
zweifelt am Älteren.“ Wenn man die Formulierung „der Ältere“ mit „der
Weise“ oder „der Anführer“ übersetzt und „der geringere Teil“ mit
der US-Bevölkerung, die sich ja quasi unter der herrschenden Schicht
der Regierung befindet, übersetzt, dann kann man sich ja vorstellen,
wie Obamas Präsidentschaft endet, nämlich mit einem Fehlschlag. Denn die
Menschen können bzw. wollen die revolutionären Ideen des visionären
Politikers Obamas noch nicht annehmen.
Anbei noch ein Artikel von mir, der in der WELT ONLINE zum Thema
„Wahlreporter 2009″ am 15. September dieses Jahres erschienen ist:
Wo ist unser Barack Obama?
John und Robert Kennedy wurden zu Hoffnungsträgern einer ganzen Nation – Obama sorgte durch seine klaren Visionen wieder für einen Zukunftsoptimismus in den USA. In den meisten Aussagen unserer deutschen Politiker steckt allerdings nur rationale Nüchternheit.
Ich vermisse die Emotionalität im Wahlkampf. Ich möchte mitgerissen werden und zwar nicht von perfiden Versprechungen, die sowieso nicht eingehalten werden können. Nein, ich möchte begleitet werden. Begleitet von jemandem, von dem ich mir zu Recht erhoffe, dass er oder sie mich als väter- oder mütterliche Figur durch die Irrungen und Wirrungen gesellschaftlicher Abgründe, sozialer Ungerechtigkeiten und der finanziellen Misere führt.
Jemand, der die Leute mitreißen kann und gleichwohl aber auch Erfahrung und Reife verkörpert um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen zu sein.
Das alles sehe ich bei Steinmeier und Merkel noch nicht. Vielleicht bei Guido Westerwelle – aber der ist offensichtlich in der falschen Partei.
In der deutschen Politik fehlt es ganz offensichtlich an Typen. An eindrucksvollen Persönlichkeiten, an Profilen mit Ausstrahlung. Wo sind die Kennedys und Obamas Deutschlands?
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I say to you my friends even though we had difficulties in the economical and financial system – I still have a dream for our country.
I have a dream that one day this nation will become a place of social justice and equitableness for every citizen. I have a dream that no foreigner is discriminated by the society and that all people maintain the same chances. I have a dream that one day no inhabitant of Germany has to be afraid of unemployment and poorness. I have a dream that work is profitable for each and everyone in the future. I have a dream that one day no manager or higher employee gets paid with millions of Euros. I have a dream that we all will be united and work together to solve the problems of the world today.
Let’s stand together to make these dreams come true.
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Ich habe die Junge Freiheit auch selbst gelesen und kann daher aus persönlicher Erfahrung sagen, dass insbesondere die Themenauswahl mit dem Schwerpunkt „Ausländerpolitik“ für mich – ich betone „FÜR MICH“ neo-faschistische Züge aufweist. Gucken wir uns doch die Überschriften von heute einmal an: „Berliner Innensenator feiert mit Islamisten“, „Republikaner dürfen nicht mit Horst Schlämmer werben“, „FPÖ-Chef Strache nennt Deserteure Mörder“, „Türken sollen Türken wählen“ und „Bayerns Pläne für NPD-Verbot stoßen auf Kritik“. Ich glaube, diese Überschriften sprechen für sich, denn das war gerade fast die komplette erste Seite des Internetauftritts der Jungen Freiheit. Wer einen solchen Fokus auf die Berichterstattung über Ausländer und ausländerfeindliche Institutionen legt (mit einer erz-konservativen Brille), ist meiner Meinung nach mindestens dem rechten Spektrum zuzuordnen, wenn nicht sogar auch neo-faschistisch. Und wie Sie (Kommentare auf WELT-ONLINE) sagten, dass ehemalige FAZ oder Axel Springer Journalisten dort veröffentlichen – gut, dass kann ja sein, nur kann ich mir vorstellen ohne einen Artikel von Autoren der beiden Verlage gelesen zu haben, dass diese dort eher gemäßigt schreiben. Wie Sie schon sagen – im Rahmen der deutschen Pressefreiheit darf ich mir in einem eher als Kommentar ausgelegten Artikel schon eine solche Meinung erlauben wie ich finde und Sie als Kommentierende ja ebenfalls. Hätte ich dies z.B. über die FAZ gesagt, wäre Ihre Empörung verständlich. Allerdings ist für mich allein schon die Einschaltung des Verfassungsschutzes ein großes Argument, das meine These stützt, denn seien wir doch einmal ehrlich; es bedarf ja erst an einer Unmenge von Beweisen, bis dieser eine Institution oder ein Medium verbietet – das bedeutet aber nicht, dass die Junge Freiheit die Unschuld vom Lande ist, nur weil der Verfassungsschutz von ihr abgelassen hat. Für mich ist ein Medium schon „beschmutzt“ wenn überhaupt einmal der Verruf entstanden ist, verfassungsfeindlich zu sein und bisher ist die JF auch nicht vollständig rehabilitiert – sonst wären die Herausgeber schon rechtlich gegen Wikipedia vorgegangen – sollte die Einleitung des Lexikon-Textes verleumderischen Ursprungs sein. —> http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/wahlreporter/James-Hiller/article4555811/Junge-Freiheit-Ein-Kommentar.html
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Der Wahlkampf der SPD ist geprägt durch Dementi. Dementi was eine mögliche Regierungskoalition mit den Linken betrifft. Doch wie soll die SPD ohne sie regieren? Das ist doch fast unmöglich oder? Nein, denn auch folgende Szenarien wären denkbar:
1. Die große Koalition ist bereits schon vor den Wahlen ausgehandelt worden und Steinmeier sowie Merkel halten Stillschweigen darüber. Dann wäre die Kanzlerschaft für die CDU gerettet, die SPD würde wichtige Ämter behalten – Steinmeier bliebe Außenminister. Bei den derzeitigen schlechten Umfragewerten wäre dies ein riesiger Erfolg für Frank-Walter Steinmeier und seine Parteigenossen, zudem eine gute Möglichkeit die Partei bis zur nächsten Bundestagswahl 2009 zu vereinen und neu zu formieren mit einer Doppelspitze aus Klaus Wowereit und Andrea Nahles. Bis dahin wäre die
Parteibasis überzeugt und würde dann geschlossen hinter einem möglichen
Berliner Kanzlerkandidaten stehen.
2. Die Wahl-Lüge. Bei dieser Option würde die SPD trotz der Vorbehalte und
vorheriger strikter Ablehnung einer Rot-Roten-Koalition doch mit der Linkspartei verhandeln und Sondierungsgespräche aufnehmen. Sollte dies tatsächlich so geschehen, wäre es ein Wahlbetrug ohnes gleichen; noch schlimmer als im vergangenen Jahr der Koalitionspoker von Andrea Ypsilanti. Hält die SPD Wort, würde man bei den Sozialdemokraten die wahrscheinlichste Machtoption verwerfen, nämlich eine Regierungsgemeinschaft mit den Linken und den Grünen.
3. Eine Koalition mit der FDP. Eigentlich undenkbar, aber nicht vollkommen
ausgeschlossen. Sollten die Freien Demokraten wie erwartet stärkste Fraktion
der kleineren Parteien im Bundestag werden und die SPD über 30 Prozent kommen, scheint diese Rot-Gelbe Alternative nicht undenkbar. Allerdings müssten gescheiterte Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP dem vorausgehen.
4. Rot-Grünes Bündnis. Die unwahrscheinlichste unter den Koalitionsoptionen der SPD, da die Grünen wohl kaum über 10 Prozent kommen werden und die SPD somit über 40 % für eine stabile Mehrheit im Bundestag benötigen würde.
Fazit: Will die SPD Regierungsverantwortung übernehmen und nicht vier Jahre in der Opposition verbringen, muss sie sich zu einem Bündnis mit den
Linken bekennen, einer Neuauflage der Großen Koalition nicht mehr abgeneigt sein oder sich mal auf einen Kaffee mit Guido Westerwelle (dem wahrscheinlich zukünftigen deutschen Außenminister einer schwarz-gelben Regierung) verabreden.
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Heute entscheidet sich das Schicksal der Gesundheitsreform in den USA -
und vielleicht auch das Schicksal von US-Präsident Barack Obama, der seit
Monaten für seine Gesetzesidee kämpft und im Kongress heute in einer
mit Spannung erwarteten Rede Demokraten und Republikaner von seinen
Plänen überzeugen will. Da bisher in den Vereinigten Staaten aufgrund
der freien Marktwirtschaft nur private Krankenversicherungen existent
sind, die durch eine expansive Preispolitik den ärmeren Bevölkerungsschichten eine gesundheitliche Absicherung kaum ermöglichen, soll nun eine staatliche Grundversorgung für das Wohl aller Bürger sorgen. Es geht dabei vor allem um die 50 Millionen nicht versicherte Bürger und Bürgerinnen des Landes. Für Obama wäre die Ablehnung des Vorschlags ein großer Rückschritt in seiner noch jungen Präsidentschaft. Neben seinen bisher noch nicht realisierten Plänen für den Klimaschutz wäre es bereits das zweite Scheitern in seiner Amtszeit. Allerdings muss man dazu sagen, dass vor allem die Zustimmung aus dem republikanischen Block nötig wäre um beide Gesetzesvorlagen in die Tat umzusetzen. In den Umfragewerten ist Obama um 6 Prozentpunkte seit seiner Amtseinführung gefallen, bei George W. Bush waren es zum selben Zeitpunkt gerade einmal 3. Ein Hoffnungsträger im Sinkflug? Hoffentlich nicht!
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Deutschland im Jahr 2020. Autos fahren immer noch auf der Straße und fliegen nicht durch die Luft, die Klimakatastrophe ist omnipräsent und hat verheerende Ausmaße angenommen, die weltweiten Ölvorkommen sind um weitere 15 % gesunken im Vergleich zum heutigen Zeitpunkt – und Deutschland wird von einer Rot-Rot-Grünen Koalition regiert. Düstere Zukunftsaussichten? Beileibe nicht, denn der Trend dahin zeichnet sich schon jetzt ab!
Die Linke gewinnt beständig an Wählerstimmen hinzu und auch die SPD hat sich ein wenig gefangen; der freie Fall in die Bedeutungslosigkeit scheint bei der einst größten Deutschen Volkspartei (nach der Mitgliederanzahl) vorerstgestoppt. Bei den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag zeichnet sich das ab, was zu prognoszieren war, nämlich die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und das Besinnen der Bundesbürger und -bürgerinnen auf die momentan wichtigsten Werte: soziale und finanzielle Absicherung jedes Einzelnen. Und wer verkörpert eben diese besser als SPD, Grüne und die Linke. Zudem spielen vor allem die Koalitionsoptionen bei einer eventuellen Rot-Rot-Grünen Zukunftsregierung über mehrere Dekaden eine gewichtige Rolle. Schaut man sich einmal an, welche Möglichkeiten die SPD besitzt, wird einem dieses sehr schnell deutlich. Die derzeit von Franz Müntefering geführte Partei kann mit den Linken und den Grünen gleichermaßen koalieren, die CDU jedoch nur sicher mit der FDP. Sollten die Grünen die Wahl haben, werden sie sich mit aller Wahrscheinlichkeit für die Sozialdemokraten entscheiden. Nicht zuletzt auch wegen der gemeinsamen Vergangenheit. Gerne erinnert man sich im Hause Künast, Roth und Trittin an die fruchtbare Regierungszusammenarbeit der Ära Schröder (1998-2005) zurück. Ein Experiment der „Jamaika-Koalition“ bei der derzeitigen prekären Wirtschaftslage und Verunsicherung der Gesamtbevölkerung, die sich nun von der Politik mit Recht sehr viel erhofft, hätte vor allem auf Bundesebene fatale Folgen. Zu sehr wiegt die Divergenz der politischen Inhalte – und das nicht nur bei der Entscheidung über die Abschaltung von Kernkraftwerken. Zu groß sind die Differenzen bei Familien- und Bildungspolitik (Stichwort Abschaffung der Studiengebühren). Überschneidende Elemente sind da bei der SPD, Linke und den Grünen viel eher vorhanden und auch in einer Bundesregierung realistisch umsetzbar.
Doch wie sagte der etwas jüngere SPD-Generalsekretär Hubertus Heil in der ARD-Sondersendung nach den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und dem Saarland so schön? Es gebe da einen Parteitagsbeschluss, der besagt, dass Koalitionen mit der Linkspartei sehr wohl auf Landesebene realisierbar seien, auf Bundesebene allerdings strikt abgelehnt werden. So wird es wohl noch eine Weile dauern bis zur mehr oder weniger rosigen Rot-Rot-Grünen Zukunft. Dass diese uns aber innerhalb des nächsten Jahrzehnts bevorstehen wird, ist momentan sehr wahrscheinlich.
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Der Fall der Caster Semenya machte diese Woche Schlagzeilen. Bei der
Leichtathletik-WM in Berlin gewann die 18-jährige Südafrikanerin Gold
über 800 m in der Jahresweltbestzeit von 1:55,45 min und deklassierte
ganz nebenbei ihre unter Schock stehenden Kolleginnen Janeth Busienei
und Jennifer Meadows (Silber und Bronze), die mit einem Abstand von mehr
als zwei Sekunden Rückstand im Ziel eintrafen. Bereits schon im Vorfeld
machten Gerüchte die Runde Semenya sei männlichen Geschlechts. Die
Verantwortlichen des Welt-Leichtathletikverbandes leiteten im Anschluss
an das Finale einen sogenannten „Geschlechtstest“ ein, der abschließend Klarheit bringen soll. Dennoch ist dieses Verfahren, das von der Weltpresse argwöhnisch verfolgt wird, für die Athletin selbst ein fast schon menschen-verachtender Vorgang. Und es ist nicht vorstellbar was passieren würde wenn sich nach dem ganzen Trubel um ihre Person herausstellt, dass sie doch eine gewöhnliche Frau ist. Die Mutter versicherte indes, ihre Tochter sei eindeutig weiblich; und sie sollte es ja eigentlich am Besten wissen.
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Am 6. September ist es soweit – dann beginnt der Homeless World Cup 2009 in Mailand. Beim weltgrößten Turnier der Straßenfußballer, das speziell
für sozial benachteiligte Personen geschaffen wurde, treten Länderteams
gegeneinander an. Auch Deutschland stellt eine Nationalmannschaft, die
ausschließlich aus Wohnungslosen und Asylbewerbern besteht. Darunter auch die von mir bereits betreuten Spieler Memet Haci und Chalid Hasin, die
während der diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Straßenfußball
in Gifhorn auf sich aufmerksam machten und sich nun gemeinsam einen großen Traum erfüllen können. Beim letztjährigen Homeless World Cup (HWC) in Melbourne scheiterte eine Teilnahme der Beiden noch an einer Einreisegenehmigung nach Australien – doch in diesem Jahr sorgen die toleranten EU-Bestimmungen für eine sorgenfreie Turnierteilnahme.
Der HWC ist ein international renommiertes Turnier, das von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten unterstützt wird. Darunter befinden sich Namen wie Eric Cantona (ehemaliger Weltklassestürmer von Manchester United), Didier Drogba (Stürmer in Diensten des FC Chelsea) oder Ringo Starr (ehemaliges Bandmitglied der „Beatles“). Bei der Homeless WM 2006 in Kapstadt hielt der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu die Eröffnungsrede; Portugals Jahrhundertfußballer Eusébio zeigte ein paar Tricks am Ball. Während der Veranstaltung entstand auch die gut gemachte Dokumentation „Kicking It“, bei sich der Schauspieler Colin Farrell (u.a. Miami Vice, Alexander) als Erzähler zur Verfügung stellte.
Man darf gespannt sein auf ein farbenfrohes Spektakel in der italienischen Metropole, das am 13. September mit dem großen Finale endet. Auch wenn eine deutsche Beteiligung nach dem 12. Platz beim letztjährigen Turnier nicht sehr wahrscheinlich ist, stirbt die Hoffnung doch zuletzt. Sehr Große Siegeschancen haben eher andere. Da ist zum einen der Gastgeber Italien zu nennen, der bereits in den Jahren 2004 und 2005 „Weltmeister“ wurde; zum anderen aber auch die in den letzten Jahren stark dominierenden osteuropäischen und asiatischen Länder wie Russland, Kasachstan, Ukraine, Polen – und nicht zu vergessen den letztjährigen Turniersieger Afghanistan. Weitere Informationen auch unter www.sozialsport.de, www.homelessworldcup.org, www.youtube.com/homelessworldcup.
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Heute Morgen haben sich zwei schwere Anschläge in der indonesischen Hauptstadt Jakarta ereignet. Gegen 8.00 Uhr Ortszeit detonierten zwei Bomben in den Luxus Hotels Ritz-Carlton und Marriott. Derzeit ist von 11 Toten und mindestens 42 Verletzten die Rede. Durch die Wucht der Explosionen wurden die Fassaden der Gebäude fast vollständig zerstört. Zudem wurde eine dritte Bombe gefunden, die allerdings von Sicherheits-kräften entschärft werden konnte. Wer hinter den Terroranschlägen steckt ist zur Zeit noch unklar. Vermutet wird eine Beteiligung der islamistischen Organisation „Jemaah Islamiyah“, die auch für die Anschläge auf Diskotheken in Bali im Jahr 2002 verantwortlich sein soll. Damals starben mehr als 200 Menschen. Eine kurze Randnotiz: Die Fußballmannschaft von Manchester United, die in einem der beiden Nobelhotels untergebracht werden sollte und sich schon für ein Testspiel in Indonesien befand, hat ihre Reise aufgrund der Gefahr weiterer Gewaltakte abgesagt.
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In einer jährlich erscheinenden Studie des amerikanischen „Millennium Projects“ mit dem Titel „State of the Future“ werden die größten Menschheitsrisiken und Weltprobleme der nahen und späteren Zukunft ausführlich beschrieben und einer genauen Analyse unterzogen. Der Report ist mit 6700 Seiten äußerst umfangreich und wird von seriösen Wissenschaftlern verfasst. Als Hauptprobleme der Erde werden vor allem die stetig wachsene Hungersnot, Erderwärmung und Klimawandel, Armut, Trinkwasserverschmutzung, tödliche Krankheiten (vorwiegend AIDS, Krebs, Grippepandemien), Diktaturen, Terrorismus, der Kampf um die letzten verbleibenden Energiereserven (Erdöl) und das Aussterben von Tierarten gesehen. Informationen zur unabhängigen Denkfabrik auch unter der Webadresse: http://www.millennium-project.org.
Kategorien: News · Organisationen
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