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US-Boykott der Rassismuskonferenz

19/04/2009 · Kommentar schreiben

Die am Montag beginnende Rassismuskonferenz in Genf findet ohne den Verhandlungsteilnehmer USA statt. Dies teilten Sprecher des amerikanischen Außenministeriums am Sonntag mit. Neben der US-Regierung ist auch eine Teilnahme Deutschlands und anderer EU-Länder momentan noch ungewiss. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) behielt sich eine Entscheidung für die kommenden Stunden vor. Es wird befürchtet, dass das internationale Treffen zu einer Lobby anti-israelischer Politik werden könnte. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eröffnet die Rassismuskonferenz am morgigen Montag (20. April 2009). Ein etwas ungeschickt gewähltes Datum, da dies auch den Geburtstag Adolf Hitlers kennzeichnet – dem deutschen Diktator, der wie kein anderer für Rassendiskriminierung steht.

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