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Ein Herz für Kinder

24/05/2009 · 1 Kommentar

Die bundesweite Aktion wurde im Jahr 1978 gegründet. Damals wollte der Verleger der BILD-Zeitung, Axel Springer, die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr verbessern. Es entstand daraus eine mittlerweile gereifte Hilfsorganisation für Kinder in Notsituationen, die sogar weltweit agiert. Jährlich werden Spenden in Millionenhöhe eigenommen (2008: 15.105.639 Euro), die auf direktem Wege die Betroffenen und Bedürftigen erreichen. Alljährlich veranstaltet der Fernsehsender ZDF eine Spendengala (meistens zu Weihnachten) um das Projekt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Internationale Film- und Fernsehstars und bekannte Sportler wirken unterstützend mit und helfen „Ein Herz für Kinder“ auch im 30. Jahr ihres Bestehens am Leben zu erhalten. Auch im Fußball wird die Aktion wahrgenommen: Der VfL Wolfsburg lief in der Hinrunde der aktuellen Bundesliga-Saison mit dem Logo auf der Brust, einem großen roten Herz mit dem Namens-Schriftzug, auf.

Kategorien: Aktionen · Organisationen
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  • andrejo // 27/05/2009 um 20:44

    Obwohl ich von der BILD wenig bis garnichts halte, finde ich es doch ganz okay, dass sie ihre Popularität dafür einsetzt um Kindern zu helfen. Natürlich geschieht das nicht ganz uneigennützig, denn es ist für die Zeitung mit den vier großen Buchstaben eine hervorragende PR-Aktion. Aber was ist schon umsonst in unserer vom Kapitalismus dominierten und ausgeplünderten Welt?
    Was mich bedrückt. ist die Tatsache, dass der Staat der Meinung ist, sich auch seinen sozialen Aufgaben immer mehr zurück ziehen zu können und das weite Feld der sozialen Unterstützung privaten Vereinen und Gesellschaften überlassen zu können. Das kostet ihn wesentlich weniger Geld, als das aus Steuermitteln zu finanzieren, was ja eigentlich seine Aufgabe wäre. Wird deswegen aber die Steuerlast geringer? Keineswegs – er schmeisst das eingesparte Geld denen hinterher, die in der Regel genug davon haben und zwar in Form von verdeckten Subventionen und Steuergeschenken! So kann man´s natürlich auch machen.
    Gruß von Andrej

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